
um 4 in der früh rappelt der wecker – die nacht war kurz, gewitterböhen zerrten an den festmachern und liessen joujou keine ruhe. seit zwei wochen erstmals bedeckter himmel, ein gutmässiger wind aus west – gemeldet sind 4, in böhen bis 6 windstärken. wir sind nicht die einzigen die diese westwindphase nutzen und richtung rügen aufbrechen – ein relativ langer schlag, 45sm bis zum nächsten hafen – wenn’s schlecht läuft 10stunden… um 5.30 uhr ziehen wir in der hafeneinfahrt noch die segel hoch – gleichzeitig kommt die grosse fähre uns entgegen… wirmüssennochaufdieandereseite!!! – hallelluja!!! nervenkitzel schon am frühen morgen!und dazu noch eine tolle welle…
ganz schön böhig der wind aus west, mal mit guten 16kn dann mit kräftigen 22 bis 25kn. mit gerefften segeln flitzte joujou durchs wasser und rollte durch steile wellen, alles nicht niet-und nagelfeste flog durchs schiff… und es war kalt!! vor dem mittag erreichen wir darsserort, die see hat sich ein wenig beruhigt, drehen ein richtung hiddensee und segeln entlang dem nationalpark vorpommerische boddenlandschaft. hier beträgt die wassertiefe nur wenige meter, wie näher wir dem land kommen wie heftiger werden wieder die wellen, bei einer wassertiefe von nur 3-5 meter ist eine wellenhöhe von einem meter nicht ganz ohne…der wind legt wieder zu, joujou zieht mit mehr als 7kn durchs wasser, entlang der insel hiddensee geht’s im ausgebaggerten fahrwasser richtung hafen barhöft – wie ich das hasse… 5 windstärken zum anlegen im hafen!! dort angekommen liegt der hafen wunderbar windgeschützt – wir erreichen barhöft nach knapp sieben stunden turbo-wellenritt – alle drei glücklich aber fixundfoxi 
