in grömitz angekommen legen wir uns an die aussenmole, erstaunlicherweise ist der hafen nicht soooo voll wie erwartet aber hier aussen an der mole ist es gemütlicher und der blick freier… der hundestrand ist angrenzend rechts vom hafen und man kann wunderschön über die steilküste laufen gehn…
einen moment nach uns kommt eine kleinere segelyacht in den hafen und legt sich neben ein motorboot in eine box mit heckpfählen – es hat wind, etwa 3 windstärken… der skipper, ein älterer herr mit seiner frau tun sich schwer in die box zu fahren, es braucht mehrere anläufe – aus naher entfernung können wir gut zuschauen – dann kracht’s und knallts und das motorboot wippt auf und ab – holdrio!! der bugkorb der segelyacht kollidiert mit dem geparkten motorboot. das motorboot ist nicht bewohnt, niemand an bord… die segler machen fest – ok – kann jedem passieren, anlegen bei seitenwind ist nicht immer einfach! wir achten uns nicht weiter… schau mal!! – 10 minuten später starten die beiden den motor der segelyacht und hauen ab!!! die haben die nerven und legen sich an den nächsten steg in eine box unter dem motto „das waren nicht wir!!“ es verging nicht viel zeit, die nachbarn haben alles dokumentiert, haben den hafenmeister eingeschaltet und dieser die polizei… wie kann man so dreist sein und einfach abhauen!!
am montagmorgen treffen rene und sein freund daniel in grömitz ein – die ganze nacht sind sie durchgefahren 1100km von rütschelen bis joujou – erstmal herzliche begrüssung ein feines frühstück an bord – joujou kucken, natürlich
strand-und sonnentag ist angesagt, es war schwül und heiss, kaum wind…
am nächsten morgen legen wir kurz nach acht in grömitz ab – rene steuert joujou aus dem hafen, ein toller segelwind erwartet uns – flaches wasser, wind aus west mit 3-4 windstärken, joujou legst sicht auf die seite und rauscht mit gut 7knoten durchs wasser – so macht segeln spass – gell rene!! 
neustadt in holstein ist nur ein katzensprung entfernt und nach knapp zwei stunden legen wir im idyllischen rundhafen des neustätter seglerverein in einer box an. daniel war nicht ganz unglücklich wieder festen boden unter den füssen zu haben
aber spass hats trotzdem gemacht!


