über eckernförde, maasholm an der schlei und schleswig sind wir ganz oben in nordfriesland angekommen – niebüll war das tagesziel, in der nacht gabs ein kurzes gewitter und ein paar regentropfen – für uns eine seltenheit dieses jahr…

es ist kühl geworden und ein zügiger südostwind begrüsst uns über den deichen – wir sind an der nordsee – am wattenmeer!

land, land, land scheinbar ohne ende…
hunderte von schafen weiden hier an den deichen, sie sind die landschaftsgärter der nordsee – halten das gras kurz, trampeln die deiche schön fest und gedüngt wird auch gleich… 
wir laufen in nördicher richtung direkt auf den hindenburgdamm – syltschuttle, dem bahndamm vom festland zur insel sylt. ist ganz schön befahren, alle paar minuten rasselt ein zug durch die sonst so stille ruhige landschaft…

für uns alpenländler sind diese weiten endlos flachen landschaften besonders, ich finde es faszinierend und kann mich kaum sattsehen!

die deiche sind die einzigen erhebungen und die sind inzwischen bereits bis 8meter hoch – meter um meter wird dem meer land abgewonnen um das festland und die küste zu schützen vor den berüchtigten sturmfluten der nordsee.
wir reisen entlang der küste und machen halt in dagebüll – ab hier kann man mit der fähre auf die insel föhr und auf die halligen – wer sich im watt auskennt kann bei niedrigwasser die hallig oland zu fuss erreichen – zwei stunden fussmarsch über den meeresboden!
gleich hinter dem deich gibt’s ein kleiner stellplatz – es gibt hier nichts, ausser ruhe und die nähe zur nordsee…
genau unser ding 





